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Lehm und weichgebrannte Vollziegel

Ausfachung mit kleinformatigen Lehmsteinen

Die Baustoffe Lehm und weichgebrannte Ziegel erfüllen die Anforderungen, die sich aus der Besonderheit der Fachwerkwand ergeben in exellenter Weise.
Beide Baustoffe weisen die für das "Funktionieren" einer Fachwerkwand notwendigen Eigenschaften auf:

  • Sie wirken nicht sperrend,
  • sind kapilar leitend und
  • haben keine Hohlräume.

Das sorgt dafür, dass Feuchtigkeitseinträge durch Schlagregen oder innere Kondensate schnell wieder aus der Wand transportiert werden.

Zu den besonderen Vorteilen von Lehm gehört die Eigenschaft, Feuchtigkeit  vom Holz fern zu halten. Lehm beweist sich damit seit Jahrhunderten als idealer "Partner" für Holz. 

Ausfachung mit Vollziegeln

Für die in vielen Regionen typische Ausfachung mit Sichtmauerwerk sollten nur weichgebrannte Vollziegel verwendet werden. Nur diese, bei relativ niedrigen Temperaturen gebrannten Ziegel weisen eine Feinporigkeit auf, die den notwendigen Feuchteaustausch gewährleistet.

Hart gebrannte Klinker sehen zwar auch gut aus, ihr inneres Gefüge ist aufgrund der hohen Brenntemperaturen aber so verändert, dass Wasseraufnahme und -transport unmöglich sind.

Vermauert werden die Ziegel entweder mit einem Lehm- oder einem Weißkalkmörtel. Zementmörtel dürfen nicht verwandt werden, da sie längerfristig die Gefahr mitbringen, das Holz zu schädigen.

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